Risikolebensversicherung

Sind im Falle des Todes Hinterbliebene von Ihnen finanziell abhängig, ist eine Risikolebensversicherung empfehlenswert. Bei der Vertragssuche sollten Sie sich unter anderem Gedanken über die Absicherungshöhe und die Erbschaftssteuer machen. Auch Vorerkrankungen gilt es zu beachten.

Die passende Absicherungshöhe

Die Festlegung der Versicherungssumme ist eine zutiefst individuelle Angelegenheit. Eine Faustformel besagt, dass Sie das Drei- bis Fünffache Ihres Jahresbruttoeinkommens absichern sollten. Anhand der Formel können Sie einen ersten Wert bestimmen, welchen Sie aber in jedem Fall kritisch hinterfragen sollten.

Wollen Sie mit der Risikolebensversicherung ein Darlehen absichern, ist die Festlegung der Versicherungssumme ein simples Unterfangen. Als Absicherungshöhe können Sie einfach die Darlehenshöhe wählen. Beachten Sie dabei, dass wenn ein Darlehen vor Ende Zinsbindung vollständig getilgt werden soll, eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt.

Da mit zunehmender Laufzeit eines Darlehens in der Regel die Restschuld sinkt, können Sie für Ihre Risikolebensversicherung eine jährlich fallende Versicherungssumme vereinbaren. Das spart Beiträge und sorgt für eine dauerhaft risikogerechte Absicherung.

Wollen Sie mit der Risikolebensversicherung langfristig Ihre Familie gegen den Verlust Ihres Einkommens absichern, ist eine fallende Versicherungssumme keine Alternative.

Erbschaftssteuer: Nicht verheiratete Paare sollten Verträge „über Kreuz“ abschließen

Während bei Ehepartnern Vermögenswerte bis zu 500.000 Euro von der Erbschaftssteuer befreit sind, gilt bei unverheirateten Paaren eine Grenze von 20.000 Euro. Besteht keine Ehe, sollte daher darauf geachtet werden, dass der Partner, dessen Todesfall abgesichert werden soll, die versicherte Person ist. Derjenige, der im Fall des Falles das Geld erhalten soll, sollte der Versicherungsnehmer sein und auch die Versicherungsprämien bezahlen. Wenn Sie diese Konstellation beachten, wird im Versicherungsfall keine Erbschaftssteuer fällig.

Vorerkrankungen wahrheitsgemäß angeben

Die Risikofragen sollten Sie in jedem Fall nach bestem Wissen und Gewissen beantworten. Machen Sie Falschangaben und der Versicherer kann Ihnen das nachweisen, kostet Sie das Ihren Versicherungsschutz.

Bei der Risikolebensversicherung gibt es dabei eine Besonderheit:

Fangen Sie während der Versicherungslaufzeit mit dem Rauchen an, müssen Sie das Ihrem Versicherer nachmelden. Ansonsten kann dieser einen Teil der Leistung verweigern.

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Markus Haybach hat 4.6 von 5 Sterne | 16 Bewertungen auf ProvenExpert.com